35jähriges Jubiläum Daniel Hebeisen

Lieber Daniel, zu deinem 35jährigen Firmenjubiläum gratulieren wir dir und sprechen dir unseren herzlichsten Dank aus.

In der heutigen kurzlebigen Zeit ist es eine ganz besondere Freude, einem treuen und zuverlässigen Arbeitskollegen wie Daniel Hebeisen zu seinem 35jährigen Firmenjubiläum ganz herzlich zu gratulieren.

Wir haben die Gelegenheit am Schopf gepackt und ein kleines Interview mit unserem Jubilar Daniel Hebeisen gemacht.

Wie war dein Start vor 35 Jahren in Schwarzenbach?

Am 01. Oktober 1985 trat ich meine neue Stelle als Schaltanlagenmonteur bei der H.P. Rey AG in Schwarzenbach an. Als gelernter Elektroinstallateur – den Beruf des Automatikers gab es zu dieser Zeit noch nicht – wagte ich den Sprung ins kalte Wasser. Mir wurden ein Elektroschema und eine Dispositions-zeichnung in die Hand gedrückt und los ging's.

Was waren deine Aufgaben?

Zu meinen Hauptaufgaben gehörte das Fertigen, das Austesten und die Lieferung von Steuer- und Schaltanlagen. Ab 1990 war ich als Werkstattleiter zusätzlich für die Koordination meiner Kollegen und den Einkauf zuständig.
Mein Arbeitstag begann früh morgens, ich bestellte zuerst per Fax das nötige Material bei unseren Lieferanten (E-Mail gab es damals noch nicht) und anschliessend produzierte ich Schaltanlagen. 1995 war ich dann auch für die Lehrlingsausbildung verantwortlich. Die Werkstatt wuchs und wuchs und der administrative Aufwand wurde immer grösser. 2010 suchte ich dann das Gespräch mit Hans Peter Rey meinem "Chef" und erklärte ihm, ich würde gerne die Werkstattleitung abgeben. Ein junger Kollege übernahm die Werkstattleitung und ich konnte wieder das machen, was ich am liebsten tue: Schaltschränke bauen.

Eine Aufgabe, die du mit viel Herzblut erfüllt hast, war die Lehrlingsausbildung. Welche Erinnerungen hast du an diese Zeit?

Es ist wie bei allem, es gab Licht und Schatten. Wir hatten sehr gute, aber auch "anspruchsvolle" Lehrlinge. Die Ausbildung junger Berufsleute war und ist für mich eine Herzenssache, schliesslich sind sie das Fundament unserer handwerklichen Zukunft. Seit 1993 durfte ich als Prüfungsexperte die Schul-, Teil- und Lehrabschlussprüfung der Automatiker EFZ und Automatikmonteure EFZ abnehmen. Für mich war es immer ein sehr schöner Moment, wenn ich den jungen Fachleuten ihr Fähig-keitszeugnis überreichen durfte.
Gerne erinnere ich mich an diese Zeit zurück und freue mich immer, wenn ich einen "alten" Rey-Lehrling treffe und seine berufliche Entwicklung sehe.

Heute hat Rey Technology über 75 Mitarbeiter. Wie hast du diese Entwicklung miterlebt?

Eigentlich wollte ich nie in einem Unternehmen arbeiten, das mehr als 30 Mitarbeiter hat. 1985 starteten wir mit 5 Mitarbeitern im "Dörfli" in Schwarzenbach, aber schon schnell war der Platz knapp und wir zogen Anfang der 90er Jahre in ein neues Gewerbehaus in Schwarzenbach. Dank der rasanten technologischen Entwicklung in der Steuerungstechnik sind auch wir weitergewachsen. Schliesslich bezogen wir am 1. Januar 2016 unseren Neubau in Sirnach. Heute sind wir über 70 Angestellte und ich kenne nicht mehr jeden Mitarbeiter beim Vor- und Nachnamen.

Welches waren für dich besondere Momente?

Bei jeder Inbetriebsetzung einer neuen Anlage verspüre ich etwas Stolz.
Der Stolz darauf, ein Teil eines grossen Ganzen zu sein. Ein ganz besonderer Moment ist für mich, wenn ich eine Anlage umbauen darf, die ich vor Jahren selbst gefertigt habe. Wenn man auf 35 Jahren zurückblickt, gibt es viele schöne und auch weniger schöne Momente, aber im Grossen und Ganzen sehe ich mit Dankbarkeit und Freude auf die gemeinsamen 35 Jahre zurück.

Kannst du abschätzen, wie viele Meter Schaltschrank du in den vergangenen Jahren produziert hast?

Also, wenn ich davon ausgehe, dass ich pro Woche 2-3m Schaltschrank gefertigt habe, ergibt dies in 35 Jahren eine Länge zwischen 4 und 5km.
Dies entspricht bei einer Seitenlänge von 100m etwa 40 – 50 Fussballfeldern.

Welchen Tipp kannst du deinen jüngeren Kollegen geben?

Habt Freude und seid stolz auf euren Beruf und eure Arbeit. Führt diese mit bestem Wissen und Gewissen aus, denn der Beruf des Automatikers bietet viele interessante Optionen.

Last but not least, wie sehen deine persönlichen Ziele aus?

Vor gut einem Jahr konnten wir mein Elternhaus übernehmen. Da die Liegenschaft etwas in die Jahre gekommen ist, wird es uns bestimmt nicht langweilig werden.
Und wenn noch etwas Zeit übrig bleibt, habe ich bereits weitere Projekte geplant, wie zum Beispiel der Bau einer "Seifenkiste" mit meinem Enkel.
Natürlich möchte ich fit und vital meine Pension geniessen können, aber das hat noch etwas Zeit.

Schlusswort Daniel Hebeisen:

Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Kollegen/-innen und der Geschäftsleitung für die Kollegialität und das Vertrauen in den vergangenen 35 Jahren bedanken.

Schlusswort Michael Rey:

Lieber Daniel, ich möchte mich persönlich herzlichst bei dir bedanken, nicht bloss für Deine Treue und Dein Engagement, in all den Jahren, sondern und vorallem für das was Du für uns bist, ein wertvoller und ehrlicher Mitmensch.
Ich freue mich auf unsere weitere gemeinsame Zeit und wünsche Dir beste Gesundheit und viele schöne Stunden mit Leichtigkeit und Freunde.